Im Herbst 2019 startete ein neues Theaterprojekt mit geflüchteten Mädchen und ein weiteres mit Jugendlichen aus so genannten "Brennpunktschulen". Die Teilnehmer*innen entwickeln mittels eigener Geschichten über Erlebtes, Ängste, Sehnsüchte und Träume ein Theaterstück. Durch die schöpferische Arbeit mit dem Erlebten, die Erforschung des Körpers, der Stimme, der Sprache, das Hineinschlüpfen in andere, bisher unbekannte Rollen, kurz: Durch die gemeinsame Ästhetisierung der eigenen Themen erschließen sich den Schauspieler*innen neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten für ihr reales Leben. Und das Publikum wird im besten Fall für die Empfindungen der Darsteller*innen sensibilisiert. Vielleicht ein erster Schritt, um Klischees und Vorurteile abzubauen und Interesse zu wecken.

 

"Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von Kunst und Leben zu sein." (Oscar Wilde)

 

Quelle: Dein München, Foto: Sabine Schulte

 

Friederike Wilhelmi KinderfotoFriederike Wilhelmi Kinderfoto

Theaterpädagogik

Parallel zur Schriftstellerei leite ich schon seit vielen Jahren theaterpädagogische Projekte in vielen Einrichtungen. So zum Beispiel seit 2005 in der Parzival-Schule in München und seit 2016 diverse integrative Theater-Projekte.

Hier eine Kritik aus der Süddeutschen Zeitung
und ein Dokumentarfilm über ein Theaterprojekt mit Geflüchteten aus Ebersberg

Am 28.09.2017 erhielt dieses Projekt den Fortunat-Weigel Preis für "gelebte Demokratie" und war für den bundesweit ausgeschriebenen The Power of the Arts-Preis nominiert.